Die wichtigsten Begriffe
Hier finden Sie das komplette Glossar aus dem Buch. Die nachstehenden Begriffserklärungen sind absichtlich kurz gehalten und beziehen sich im Wesentlichen auf die Verwendung der Begriffe im Buch. Alle Angaben ohne Gewähr.
Account: Konto (Präsenz, Profil) in einem Sozialen Netzwerk oder einem anderen Angebot im Internet. Es gibt persönliche Accounts und Firmen-Accounts.
Aggregator: Website oder Angebot, das Nachrichten aus verschiedenen Nachrichtenströmen sammelt und gebündelt veröffentlicht.
Akquise (Akquisition): Kundengewinnung
App: Applikation, ergänzende Anwendung oder auch Schnittstelle zu einem bestimmten Angebot. Meistens für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet Computer; auch: externe Anwendung in Social Networks wie Facebook.
Barcamp: eine Art Kongress mit einer bestimmten Themenstellung aber einer offenen Struktur und spontan stattfindenden Workshops zu Einzelthemen.
B2B (Business-to-Business): Interaktionen und Geschäftsverhältnisse zwischen Unternehmen.
B2C (Business-to-Consumer): Interaktionen und Geschäftsverhältnisse zwischen Unternehmen und Verbrauchern.
Blog (Weblog): Online-Tagebuch oder Magazin mit aktuellen Beiträgen.
Bookmarking: Speicherung einer Web-Adresse im eigenen Internet-Browser oder auf einer Social-Bookmarking-Plattform im Internet.
Bugfixing: Beseitigung von Fehlern (in Computer-Programmen).
Button: Anklickbarer Navigationspunkt auf einer Website.
Cat Content: Inhalte, in diesem Fall vor allem Bilder und Videos, die Katzen zeigen.
Celebrity: Berühmtheit, Star.
Cloud: Computer-Netzwerk, in dem Daten dezentral statt lokal gespeichert werden.
Community: Gemeinschaft im Internet, die sich zu bestimmten Themen und Interessen austauscht. Oft auch gebraucht im Sinne einer (Fan-)Gemeinde, die sich virtuell um ein Produkt oder ein Angebot schart.
Content: Inhalte, speziell auch von Websites.
Content-Management-System (CMS): Software, um Websites anzulegen, zu verwalten und Inhalte einzustellen beziehungsweise zu ändern.
Creative Commons: Vereinbarung/Lizensierung, unter der Bilder und Inhalte unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei genutzt werden dürfen.
Crowdsourcing: Eine größere, oft undefinierte Gruppe arbeitet gemeinsam an einem Problem oder trägt Antworten zu einer Frage bei. Im Social Web wird oft zum Crowdsourcing aufgerufen, wenn ein Nutzer möglichst schnell eine Lösung finden will oder viele Aspekte beziehungsweise viele mögliche Antworten sucht.
Customer-Relationship-Management: Verwaltung und Pflege der Kundenbeziehungen, meistens unterstützt durch spezielle Software und Datenbanken.
Dashboard: Benutzeroberfläche zur Steuerung eines oder mehrerer Angebote.
Domain-Name: Name/Adresse einer Website unter einer Top-Level-Domain.
E-Book: Elektronisches Buch, längeres Dokument in einem bestimmten Dateiformat, in Blogs oft als PDF.
Facebook-Page: auch Fanpage. Unterseite des Social Networks zu einem Unternehmen, einer Organisation oder einem bestimmten Thema.
Fans: Nutzer, denen eine Seite, etwa auf Facebook, gefällt und die deren Aktualisierungen abonniert haben.
Feedreader: Software oder Online-Angebot, um RSS-Feeds abzurufen und darzustellen.
Filesharing: Möglichkeit, Dateien aller Art im Internet für andere zur Verfügung zu stellen beziehungsweise herunterzuladen.
Follower: Nutzer, die Nachrichten eines anderen Nutzers abonniert haben, ihm also folgen.
Follow-Unfollow: schneller Wechsel zwischen dem Folgen und Entfolgen eines oder mehrerer Kontakte.
Footer: Fußleiste, Fußbereich einer Website oder eines Blogs.
Forum: Internet-Plattform, auf der sich Nutzer zu bestimmten Themen austauschen können. (siehe auch: Community)
Freemium: Kunstwort aus „Free“ und „Premium“; beschreibt ein Angebot, bei dem man zwischen einer kostenlosen und einer erweiterten kostenpflichtigen Variante wählen kann.
„Freund“ (auf Facebook): Kontakt mit dem sich jemand verbunden hat. Beide Seiten erhalten gegenseitig die Aktualisierungen.
Googeln (Verb): Die Suchmaschine Google nutzen. Mittlerweile oft synonym für insgesamt „Suchen im Internet“.
Hangout: Video-Konferenz bei Google+, zu der jeder angemeldete Nutzer einladen kann.
Header: Kopfbereich einer Website oder eines Blogs.
HTML (Hypertext Markup Language): sogenannte „statische Auszeichnungssprache“, mit der man Websites schreibt.
Influencer: Meinungsbildner, einflussreicher Mensch.
Invite: Einladung zu einem Social Network oder einem anderen Angebot im Internet.
Kaltakquise: Ansprache und Gewinnung von bisher unbekannten Neukunden.
Kategorie: Thema oder Ressort, dem Blogbeiträge zugeordnet werden.
Keynote: Haupt-(„Schlüssel“-)Vortrag einer Veranstaltung.
Kommunikationsmix (eines Unternehmens): Individuelle Kombination aus Medien und Maßnahmen in Marketing, Werbung und PR.
Kreis (Circle): Liste von Personen und Seiten, denen ein Nutzer auf Google+ folgt.
Like: „Gefällt mir“-Angabe in einem Sozialen Netzwerk oder auf einer Website.
Link (Verlinkung, Hyperlink): Verweis auf eine andere Seite im Internet.
Location Based Services: Angebote im Web, die Aktivitäten und Mitteilungen von Nutzern mit ihren Aufenthaltsorten verknüpfen.
Max-Strategie: Unternehmens- und Kommunikationsstrategie, die darauf abzielt, größtmögliche Nachfrage zu erzeugen.
Mention (bei Twitter): Erwähnung eines anderen Twitterers in einer Twitternachricht mit @ und dem betreffenden Nutzernamen.
Mikroblogging (auch Microblogging): Plattform oder Funktion in einem Sozialen Netzwerk, über die man kurze Nachrichten veröffentlichen kann. Bezeichnet auch das Senden dieser Nachrichten.
Monitoring: Beobachtung, Überwachung und Analyse von Aktivitäten und Reaktionen im Internet, eigenen und fremden.
MySQL: Datenbank-Technologie, die für Blogs benötigt wird.
Netiquette: Etikette im Netz; angemessenes Verhalten beim virtuellen Austausch; oft auch Regeln, die sich die Mitglieder eines Forums oder einer Community selbst gegeben haben.
Network: Netz, Netzwerk.
Netzgemeinde: Gesamtheit aller im Internet vertretenen Akteure.
Newsfeed: Strom von Nachrichten. Siehe auch RSS-Feed.
Offline: Abgrenzung vom Internet; alles, was im realen Leben stattfindet.
Online: Alles, was mit dem Internet zu tun hat.
Open Graph: Einbindung von Facebook-Funktionen auf anderen Websites.
Pingback: Automatisch generierte Benachrichtigung im Blog über einen Beitrag in einem anderen Blog oder auf einer anderen Seite, der zum eigenen Blog verlinkt.
Pinnwand: Seite bei Facebook, auf der alle eigenen Statusmeldungen und gesendeten Nachrichten angezeigt werden. Andere Nutzer können dort Nachrichten hinterlassen.
Plugin: optionale Erweiterungsmodule, mit denen Sie Software, etwa für ein Blog, um bestimmte Funktionen und/oder Gestaltungsoptionen ergänzen können.
Podcast: (Blog-)Beitrag in Audioform.
Policy: selbst auferlegte Leitlinien und Verhaltensweisen.
Posting (Post, Blogpost): Beitrag, Artikel.
Premium-Account: Kostenpflichtiges Konto in einem Social Network.
Relaunch: Grundlegende konzeptionelle Überarbeitung eines Angebotes, einer Website oder einer Publikation.
Reply (bei Twitter): Antwort auf eine andere Twitter-Nachricht.
Retweet: Weitergabe der Twitter-Nachricht eines anderen Twitter-Nutzers.
RSS-Feed: Abkürzung für „Really Simple Syndication“. Technik, mit der Nachrichtenströme zur Verfügung gestellt beziehungsweise abgerufen werden können, beispielsweise in einem Feedreader.
Shitstorm: Welle der Entrüstung, des Protestes und der Diffamierung, die sich im Web über einer Firma oder einer Person entlädt.
Social Bookmarking: Siehe Bookmarking.
Social Gaming: Spiele, die in Social Media eingebunden sind.
Social Icons: Grafische Symbole, die für ein bestimmtes Social Network stehen. Sie werden oft auf Websites verwendet, um zu den jeweiligen Konten des Inhabers zu führen.
Social Media: Die Angebote, Medien, Werkzeuge und Plattformen des Social Web.
Social-Media-Policy: Leitlinien eines Unternehmens oder einer Organisation zum Verhalten in Social Media.
Social Search: Automatisierte oder manuelle Suche über alle oder einige Angebote im Social Web.
Social Web: (zu Beginn oft Web 2.0 genannt) umfasst die Werkzeuge, Angebote und Plattformen, die es Menschen ermöglichen, soziale und geschäftliche Verbindungen aufzubauen, Informationen miteinander auszutauschen und online gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Dazu gehören Blogs, Wikis, Social Networks und andere Online-Communities und virtuelle Welten.
Soziales Netzwerk (Social Network): Komplexes Angebot im Internet mit vielen Funktionen, auf denen sich Personen und Firmen registrieren, darstellen, miteinander verbinden und untereinander austauschen können.
Spam: Müll, Abfall; steht für unerwünschte (Massen-)Mails und werbliche oder automatisierte Kommentare im Blog. Generell: minderwertige Inhalte im Internet.
Stock: Bestand, besonders von Fotos.
Tag: Schlagwort/Stichwort, das einem bestimmten Artikel oder Thema zugeordnet wird.
Tagcloud: Wolke (Feld) aus Schlagwörtern.
Theme: vorgegebenes Template (Struktur und Gestaltung) für ein Blog oder eine Website.
Tool: Werkzeug, ergänzendes Programm.
Top-Level-Domain: Teil, der Internetadresse, oberste Ebene einer Domain, zum Beispiel .de oder .com.
Traffic: Datenverkehr; bezogen auf eine Website: Zugriffe.
Tweet: Twitter-Nachricht
Twitterer: Nutzer des Angebotes Twitter.
Twittwoch: Bezeichnung für reale Treffen von Twitterern. Andere Begriffe: Tweetup, Twittagessen …
URL: im allgemeinen Sprachgebrauch: Internetadresse, Webadresse.
Usability: Benutzerfreundlichkeit und Funktion von Internetseiten.
Viralität: Mechanismus der schnellen und ausgedehnten Verbreitung von Nachrichten und Inhalten.
Virtualität: Abbild einer Realität oder eine künstliche Realität, auf das Internet und auf elektronische Medien bezogen.
VoIP (Voice over IP): Internet-Telefonie.
Web: das Internet; auch: Netz.
Web-affin (Internet-affin): offen für die Medien des Internets.
Webhoster (Hoster, Provider): Anbieter von Webspace, also einer bestimmten Menge Speicherplatzes, auf dem eine Website liegt und im Internet aufrufbar ist.
Webspace: Der (virtuelle) Raum oder Speicherplatz, auf dem eine Website liegt.
White Paper: Thesenpapier, Anwenderbeschreibung oder Analyse zu einem bestimmten Thema mit einem bestimmten Erkenntnisinteresse und in der Regel einer Problemlösung.
Widget: Fenster oder Kästchen in festgelegtem Format, beispielsweise zum Einfügen in die Seitenleiste eines Blogs oder einer Website.
Wiki: System/Software, um Wissen zu sammeln und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
Workaround: Planung eines komplexen Ablaufes von Aktivitäten (im Web).
Worst Practice: (Beispiel für) denkbar schlechte Umsetzung in der (Unternehmens-)Praxis.
+1: „Gefällt mir“-Angabe für Google+